Das Badezimmer
Seit jeher gilt das Bad als ein Ort der Hygiene und Entspannung. Im Wandel der Zeit hat sich allerdings auch dieser Raum verändern müssen und so hat das Badezimmer von heute nur noch sehr wenig mit der ursprünglichen Gestalt einer funktionalen Nasszelle gemeinsam.
Geschichte des Badezimmers
Das Badezimmer, so wie wir es heute kennen, entwickelte sich über eine sehr lange Zeit hinweg, dessen Wurzeln dem alten Rom verhaftet sind. Zu einer Zeit also, in der es keine Möglichkleit gab, auf meinbad24 nachzuschauen, welche Designer Wand WC`s mit Softclose-Funktion zu den anderen Dingen ins Bad kombinieren und designen.
Damals hießen die römischen Bäder “Thermen”, die sehr geschätzt wurden und sich, nicht nur im eigenen Land, großer Beliebtheit erfreuten. Die Errichtung dieser öffentlichen Bäder ist seit der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. bekannt. Das Baden erlangte während des 1. Jahrhunderts n. Chr. eine große Bedeutung, denn es galt als sozialer Mittelpunkt des Lebens und gehörte als tägliches Ritual von nun an fest zum Tagesablauf. Die damalige Therme bestand aus vier Abteilungen, die sich in einen Umkleideraum, den Hallen für die Kaltbäder, den Hallen für die lauwarmen Bäder und dem Warmbad gliedern lassen. Größere Thermenanlagen besaßen zusätzlich einen Raum – vergleichbar mit einer finnischen Sauna –, in dem eine trockene Hitze erzeugt wurde. Zu dieser Zeit waren die Bäder durch Abteilungen für Männer und Frauen getrennt und wieder andere Bäder trennten nach unterschiedlichen Badezeiten.
Toiletten hießen damals Latrinen und nicht mal in den einfachsten Mietshäusern waren sie standardgemäß vorhanden. Stattdessen war meistens nur ein großer Kübel unter der Treppe anzufinden. Wenn überhaupt, dann fanden sich Latrinen nur in den untersten Stockwerken eines Hauses wieder, wo es teilweise fließend Wasser gab, das in die Kanalisation mündete. In Großlatrinen fanden bis zu 80 Personen nebeneinander Platz, die nicht durch Trennwände voneinander getrennt waren, sondern während sie ihre Geschäfte nebeneinander abwickelten, hat man sich dabei vermutlich auch noch ganz nett unterhalten.
Das Badezimmer des 21. Jahrhunderts
In der heutigen Zeit besitzen, fast ausnahmslos, alle Wohnungen eine Toilette und eine Dusche. Nur noch wenige und sehr alte Häuser aus der Gründerzeit (um 1900) besitzen eine Wanne, die in der Küche steht und deren Toiletten sich auf halber Treppe im Flur befinden. Die einzelnen Wohnparteien hatten sich die Toilette teilen müssen. Manche Wohnhäuser, zum Beispiel in Leipzig, sind mit dieser Ausstattung jedoch heute noch bewohnbar und im Gegensatz dazu sind Villen und so manches Einfamilienhaus mit wesentlich mehr Wellnesskomfort und Luxus behaftet. Deren Badezimmer besitzen zum Beispiel einen Whirlpool, dessen Armaturen natürlich aus Chrom oder Gold bestehen, eine eigene Sauna, einen Diner, eine separate Dusche und selbstverständlich eine Toilette.