Kaminofen bei der Bauplanung bedenken
Ein Kaminofen ist der Inbegriff von heimischer Wärme und Gemütlichkeit. Damals wie heute steht der Kaminofen gerade in Wohnhäusern hoch im Kurs, da er neben seiner Funktion als Heizungsersatz auch eine optische Aufwertung des Wohnzimmers oder Salons darstellt. Bei all den Vorzügen eines Kamins darf allerdings nicht vergessen werden, dass dieser schon bei der Bauplanung berücksichtigt werden muss, da sein Betrieb ohne die Erfüllung bestimmter Richtlinien nicht erlaubt ist.
Die deutsche Norm: DIN 18891
Hinter dem Kürzel DIN 18891 verbergen sich die beiden in Deutschland erhältlichen Bauformen für Kamine. Die Urform der DIN 18891 beschreibt Kamine mit selbstschließender Tür, hinter der sich die Feuerstelle befindet. Kamine dieser Art dürfen auch zu mehreren an denselben Schornstein angebunden sein. Wichtig ist dabei, dass der Kamin nicht bloß über eine Tür verfügt, sondern dass diese auch tatsächlich selbstschließend sein muss, was durch den Einsatz von Federn oder Scharnieren möglich ist. Auf diese Weise können unbeabsichtigte Missgeschicke nämlich ausgeschlossen werden. Trotz alledem muss die Kamintür zu jedem Zeitpunkt geschlossen sein, auch dann, wenn der Kamin gar nicht in Betrieb ist. Eine Ausnahme sind natürlich die kurzen Phasen der Befüllung und Inbetriebnahme. Die DIN 18891/A2 umfasst offene Kamine, in denen bekannte Brennmaterialien wie Kohle, Torfbriketts und Holzkohle verbrannt werden können; allerdings muss der offene Kamin die einzige Feuerstelle des Schornsteins sein. Dass jegliche Kamine für den Betrieb in Deutschland mit dem europäischen CE-Siegel ausgestattet sein müssen, versteht sich dagegen von selbst.
Abstand halten: im Zeichen der Sicherheit
Neben der Bauart des Kamins ist auch dessen Lage im Raum von Bedeutung. Hierbei gilt es nämlich, bestimmte Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien einzuhalten. Auch der Boden spielt dabei natürlich eine Rolle. So darf der Bodenbelag in unmittelbarer Nähe des Kamins keinesfalls brennbar sein wie etwa Teppich oder Parkett. Um die Richtlinien zu erfüllen, genügt es, den entsprechenden Bereich mit nicht brennbaren Belägen wie Marmor oder Fliesen abzudecken.
Wenn Wärmer Wohnen das Stichwort ist: Kaminöfen von Wodtke
Sofern im Vorfeld die richtigen Informationen eingeholt wurden, ist die Erfüllung der Kriterien beim Bau kein Problem. Nun gilt es also nur noch, auch den geeigneten Kamin zu finden. Ein erster Anlaufpunkt ist dabei der Kaminbauer Wodtke aus dem schwäbischen Tübingen-Hirschau. In der Nähe vom Bodensee werden seit vielen Jahren Öfen in all ihren Variationen gebaut, angefangen beim klassischen Ofen für Stückholz über Primäröfen für Pellets bis hin zu Design-Öfen, deren Erscheinung natürlich dem aktuellen Zeitgeist geschuldet ist. Dasselbe gilt für die mit Ethanol betriebenen Bio-Kamine von Wodtke, deren Einsatz auch ohne die Erfüllung baulicher Voraussetzungen möglich ist.